Kurz vorher rausgehen
Sei ein paar Minuten vor der angezeigten Zeit draußen und schau in die angegebene Startrichtung, meist Westen oder Südwesten, tief über dem Horizont.
Verfolge live, wo die Internationale Raumstation gerade fliegt. Und sieh, wann du sie das nächste Mal mit bloßem Auge über dir erkennen kannst, wenn sie hell genug über den Nachthimmel zieht.
Die ISS überfliegt Deutschland mehrmals täglich. Sichtbar ist sie meist ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel dunkel und die Station noch von der Sonne beleuchtet ist.
Standort wird ermittelt…
Die NASA überträgt rund um die Uhr live von Bord der ISS, meist den Blick der Außenkamera auf die Erde. Der Stream lädt aus Datenschutzgründen erst nach deinem Klick, vorher wird nichts von YouTube geladen.
Meist leben sieben Menschen gleichzeitig auf der ISS und arbeiten dort. Wer aktuell an Bord ist, wechselt mit den Expeditionen alle paar Monate.
Aktuelle Besatzung ansehen ↗Sei ein paar Minuten vor der angezeigten Zeit draußen und schau in die angegebene Startrichtung, meist Westen oder Südwesten, tief über dem Horizont.
Die ISS ist ein heller, weißer Lichtpunkt, der ruhig und zügig zieht. Sie blinkt nicht und hat keine farbigen Lichter. Das hätte nur ein Flugzeug.
In zwei bis fünf Minuten quert sie den Himmel von West nach Ost und verschwindet oft mitten am Himmel, wenn sie in den Erdschatten eintritt.
Mit bloßem Auge gut sichtbar. Wichtiger als Technik sind ein klarer Himmel und freie Sicht zum Horizont. Das Wetter zählt dieses Tool nicht mit.
Die ISS ist mit rund 109 Metern Spannweite etwa so groß wie ein Fußballfeld und das größte von Menschen gebaute Objekt im Erdorbit. Sie umkreist die Erde 15- bis 16-mal am Tag. Bei jedem Umlauf erleben die Menschen an Bord einen Sonnenauf- und einen Sonnenuntergang.
Die ISS erscheint als heller, weißer Lichtpunkt, der sich gleichmäßig und zügig von West nach Ost über den Himmel bewegt, meist in zwei bis fünf Minuten von Horizont zu Horizont. Sie blinkt nicht wie ein Flugzeug und hat keine farbigen Positionslichter. Sie leuchtet, weil ihre Solarpaneele das Sonnenlicht reflektieren.
Die Internationale Raumstation umkreist die Erde in rund 400 bis 420 Kilometern Höhe mit etwa 28.000 km/h. Für eine komplette Erdumrundung braucht sie ungefähr 90 bis 93 Minuten. Das sind rund 16 Umläufe pro Tag.
Sichtbar ist die Station nur, wenn es an deinem Standort dunkel ist, sie selbst aber noch von der Sonne beschienen wird. Dieses Zusammenspiel gibt es vor allem ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang. Tagsüber überstrahlt der helle Himmel sie, mitten in der Nacht liegt sie im Erdschatten.
Die Helligkeit wird als Magnitude angegeben: je kleiner beziehungsweise negativer der Wert, desto heller. Die ISS erreicht bis zu −4 mag und ist damit heller als jeder Stern und meist heller als die Venus. Werte um −2 bis −3 sind schon sehr gut mit bloßem Auge zu sehen.
Nein. Die ISS ist mit bloßem Auge gut zu sehen. Ein Fernglas zeigt sie heller, Strukturen erkennst du damit aber kaum, weil sie sich sehr schnell bewegt. Wichtiger als Optik sind ein klarer Himmel und freie Sicht Richtung Horizont.
Die Bahn wird aus aktuellen NORAD-Bahndaten (TLE) mit dem SGP4-Modell direkt im Browser berechnet, dasselbe Verfahren wie bei professionellen Trackern. Uhrzeit und Richtung stimmen auf wenige Sekunden und Grad. Nicht berücksichtigt ist das Wetter: Wolken können einen Überflug verdecken.
Für die ISS reicht dein bloßes Auge. Wenn du darüber hinaus Mondkrater, die Jupitermonde oder Sternhaufen sehen willst, hilft eine einfache Optik. Zwei bewährte Einstiege:
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